Hölkering
Lesefunde zeigen, dass im Gebiet von
Hölkering und Pentling Menschen gelebt haben. Es wurde eine Münze mit
der Aufschrift Antonius Pius (römischer Kaiser 138 – 161 nach Chr.,
geboren 86 n. Chr.) in der Umgebung gefunden. Humose diffuse Flecken
zeichneten sich bei den jüngsten Grabungen im Erdreich ab. Für die
Archäologen zeugt dies von Besiedelung. Gebäudereste bei Hölkering
beweisen diese Theorie. In der jüngeren Steinzeit (Enddatum 1800 – 1700 v
Chr.) lebten in dieser Gegend Menschen was Keramikfunde beweisen.
Bis
heute ist der Ort ein kleiner Weiler geblieben. Er geriet im Jahre 2000
in die Schlagzeilen der Presse, als die Gemeinde Pentling dort ein
kleines Gewerbegebiet errichtet hat.
Imposant ist das 3,8
Millionen Liter Wasser fassende Regenrückhaltebecken unweit des Weilers.
Ein großes ovales Becken von ca. 60 Meter Länge und 3,5 Meter Tiefe.
Hier wird im Winter das Wasser angestaut um Eisstock spielen zu können.
Vom alten Hölkeringer Weiher, dort steht eine Ruhebank unter einem alten
Kirschbaum, kann der Betrachter seinen Blick zum Klinikum der
Universität schweifen lassen.
Grabungen im Gewerbegebiet bei Hölkering im Jahre 2001.
Die Forstengruben wurden als Vorrats- oder Abfallgruben genutzt und enthielten Scherben von zerbrochenem Geschirr sowie Tierknochen. „Von der Jungsteinzeit bis zur Keltenzeit (6000 – 100 v. Christus) datieren die Funde.
Bearbeitet von Josef Eder



